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Der Schlüssel

Geschichte einer Jugend in Nordböhmen

Ein Dokument nicht zu brechenden Überlebenswillens

Der Schlüssel, von dem hier die Rede ist, ist nun eingeschlossen in einer glasklaren Plexiglasumhüllung. Er würde wohl heute noch in das Schloss des Hauses in der Kantstraße von Komotau passen, wo der Protagonist seine Kindheit und Jugend verbrachte. Es ist eine idyllische Zeit im Schoß einer warmherzigen Familie, in einer eher behäbigen alten Stadt am Fuße des Erzgebirges. Nachdem bereits im Sommer 1944 die ersten Zeichen für das Unheil auftauchten, brach das Fiasko des Kriegsendes im Frühjahr 1945 über den Heranwachsenden und seine Familie brutal herein. Mit Tausenden anderer auf einem Todesmarsch in ein Arbeitslager getrieben, musste er die Gräuel einer Rache erleben und um die nackte Existenz kämpfen. Sein Schicksal, wie auch das seiner Familie und seiner Stadt, ist beispielhaft für Millionen und Abermillionen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden erhofften und stattdessen plötzlich angeklagt waren. Sie mussten für eine Schuld büßen, die ihnen niemand erklären konnte.

ISBN-13: 3-8004-1459-7Erscheinungsdatum: 31.12.2002Sonstiges: 2003, 1. AuflageKategorien: Belletristik, Biografie, Geschichte, Politik & Zeitgeschichte, Sachbuch
Über den Autor

Schrötter, Gert

Gert Schrötter, geboren 1929 im nordböhmischen Komotau. Gymnasium bis zum Abbruch des Unterrichts im Winter 1944/45, später Abitur in Süddeutschland. Redakteur bei einer Tageszeitung, Reporter und Fotograf. Nach Beendigung der aktiven Berufstätigkeit freier Autor und ...

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