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The place to be

Salons als Orte der Emanzipation

 

Die großen Salonièren Wiens

Als Networking im besten Sinne würde man heute das bezeichnen, was die Wiener Salons zwischen 1780 und 1930 ausmachte. Diese meist von jüdischen Gastgeberinnen geprägten Kommunikationsräume waren in zweifacher Hinsicht Orte der Emanzipation und der Ermächtigung: für Frauen, die von der Öffentlichkeit ausgeschlossen waren, und für die Entwicklung einer bürgerlich-kritischen Zivilgesellschaft.

Der reich illustrierte Band stellt die Salons von Fanny Arnstein, Josephine Wertheimstein bis hin zu den Reformsalons von Berta Zuckerkandl und Eugenie Schwarzwald als kultivierte Orte der Politik und politische Orte der Kultur vor. Er macht die Leistungen der Salonièren für die Kultur-, Wirtschafts- und Politikszene begreiflich und zeigt, welche Bedeutung die Wiener Salonkultur für vertriebene Juden im Exil erlangte. Nicht zufällig war es die aus dem englischen Exil heimkehrende Hilde Spiel, die diese Institution im Wien der Nachkriegsjahre noch einmal »salonfähig« machte.

Eine Reise in die Welt der jüdischen Salons – mit neuen Perspektiven auf den kulturellen und politischen Zeitgeist sowie die widersprüchlichen Lebensbedingungen der Gastgeberinnen.

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ISBN-13: 978-3-99050-125-2Erscheinungsdatum: 28.05.2018Sonstiges: 1. Auflage, mit zahlr. Abb., 224 SeitenKategorien: Bildband, Geschichte
Über den Autor

Werner Hanak-Lettner

Werner Hanak-Lettner, Dr., Chefkurator am Jüdischen Museum Wien seit 2011, wissenschaftlicher Mitarbeiter seit 1992. Kurator der Dauerausstellung. Zahlreiche kultur- und sozialgeschichtliche Ausstellungen. Publi kation »Die Ausstellung als Drama. Wie das Museum aus dem Theater entstand« (2011). Lehraufträge an der Universität Wien und am Bard Graduate Center New ...

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Über den Autor

Astrid Peterle

Astrid Peterle, Dr., Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien, TU und FU Berlin sowie an der New York University. Lektorin an den Universitäten Wien, Salzburg und Graz. Seit 2010 Assistentin der Geschäftsführung und Assistenzkuratorin, seit 2017 Kuratorin am Jüdischen Museum Wien. Zahlreiche kuratorische Projekte, Vorträge und Publikationen zu zeitgenössischer, feministischer und queerer ...

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Über den Autor

Danielle Spera

Danielle Spera, Dr., Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, 1978–2010 Journalistin, Reporterin, Moderatorin und Redakteursrätin im ORF, Romy-Preisträgerin. Seit 2010 Direktorin des Jüdischen Museums Wien, seit 2013 Universitätsrätin an der MUI, Präsidentin von ICOM-Österreich, Autorin zahlreicher Bücher und Beiträge zu zeitgenössischer Kunst, jüdischen Themen und bei der Zeitschrift ...

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