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Elsie Altmann-Loos

Elsie Altmann-Loos, geboren 1899 in Wien, wurde an der progressiven Schwarzwald-Schule erzogen, an der auch Adolf Loos und Oskar Kokoschka unterrichteten. 1919 heiratete sie den berühmt-berüchtigten Architekten Adolf Loos, im selben Jahr debütierte die Wiesenthal-Schülerin als Tänzerin in Wien. Ihre internationale Karriere führte sie an der Seite von Loos durch halb Europa und nach der Trennung auch nach New York. Ab 1924 trat sie im »Theater an der Wien« auf und avancierte zum Star der letzten großen Ära der Wiener Operette. Als Partnerin von Hubert Marischka, Max Hansen, Hans Moser, Karl Farkas und Willi Forst war sie in Klassikern des Musiktheaters (Uraufführung der »Gräfin Maritza« von Emmerich Kálmán u. v. a.) zu sehen. Nach dem Tod von Adolf Loos 1933 ging sie nach Argentinien und ist von dort – bedingt durch die politischen Ereignisse – nicht mehr nach Europa zurückgekehrt. 1984 ist die von Adolf Loos zu seiner Erbin bestimmte Elsie Altmann-Loos in Buenos Aires gestorben. 

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