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Fritz Molden

Prof. Fritz Molden, 1924 in Wien geboren, Sohn des Historikers und Journalisten Ernst Molden und der Dichterin Paula von Preradovic, der Verfasserin des Textes der österreichischen Bundeshymne. Ab 1940 Verhaftungen durch die Gestapo wegen Widerstandes gegen das NS-Regime. Verbindungsoffizier des Widerstandes zu den Alliierten. 1945 Sekretär des österreichischen Außenministers, anschließend Diplomat in den USA.

1950 bis 1962 Redakteur, später Herausgeber der »Presse«, der »Wochenpresse« und des »Express«; 1963 Gründer des Molden Buchverlages, den er mit Unterbrechungen bis 2004 führte. Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik und an der Diplomatischen Akademie in Wien. Seit 1976 Präsident derAuslandsösterreicher-Werkes, jetzt Ehrenpräsident. Seit 1982 auch freier Schriftsteller und Filmemacher (52 TV-Dokumentationen »Auf rot-weiß-roten Spuren«).  Zahlreiche Publikationen, darunter autobiografisch »Fepolinski und Waschlapski«, »Besetzer, Toren, Biedermänner«, »Feuer in der Nacht« und »Ungarns Freiheitskampf 1956«. 1986 Verleihung des Ernest-Hemingway-Preises für Publizistik. Zahlreiche Orden und Auszeichnungen. Fritz Molden ist mit der Schriftstellerin Hanna Molden verheiratet. Er ist Vater von fünf Kindern.
Fritz Molden verstarb am 11. Januar 2014.

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