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Leserin, ich liebe dich.

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Leserin,
ich
liebe
dich!

Einladung zum Blind Date

Liebe heißt die Parole. Wird sie entstehen? Wird sie halten, sich entwickeln und aufblühen? Das ist hauptsächlich meine Aufgabe als Schreibender. Sie, verehrte Leserin, geschätzter Leser, sind herzlich eingeladen, sich einzulassen auf unser Blind Date. Bin ich ein Berührer, ein Verführer? Hauptsächlich ein Amüsierer, aber wenn das mit dem Berühren und Verführen nebenher auch gelingt, freue ich mich dreifach. Auf zu unserem nächsten Rendezvous!

Die Arbeit des Schreibenden verlangt nach jenem Brand, an dem er nicht verbrennt, sondern sich entzündet – seine Ideen, seine Vorstellungskraft, seine Lust. Damit verbunden sind jede Menge Qualen, weil die Unwägbarkeit so wie in jeder leidenschaftlichen Beziehung eine große Rolle spielt: Enttäuschung, Frustration, Hoffnung. Und die Begierde nach mehr. Das Verlangen, sich künstlerisch auszudrücken, entsteht zunächst im Kopf. Ein Rausch, dessen Samen Früchte trägt. Der Schreibende verschmilzt mit seiner Leidenschaft, die vor den Augen seiner Geliebten zu Affekten des Begehrens wird. Und des Staunens. So verwandeln sich Augenblicke zu geheimen Liebesbotschaften, die uns die Gewissheit schenken, zu leben.

Wer ist die Schöne, der all diese Aufmerksamkeit gilt? Lange Zeit eine Fiktion. Denn noch findet die Vereinigung nicht statt. Erst während des Lesens kann sich Liebe erfüllen – oder eben auch nicht. Gefühl kennt weder Vergangenheit noch Zukunft. Es verlangt nach dem Augenblick des sich Vergessens und – es ist keineswegs käuflich. Der Schreibende offenbart sich. Manchmal verführt er seine Geliebte zu unwägbaren Abenteuern, dann wird er aufgefressen, mit Haut und Haaren. Oder aber er wird weggelegt. Dann bleibt er unentdeckt zurück, doch untrennbar mit ihr verbunden. Der Schreiber und seine Geliebte. Autor und Leser*in. Eine widersprüchliche Symbiose. Aber so ist Leidenschaft. Beide sind süchtig nach dem Gefühl zwischen Hingabe und Ohnmacht. Aus allen Aphorismen, Weisheiten und Zitaten trifft für beide wohl (abgewandelt) dieses eine zu: »Leidenschaft ist eine Kraft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.«

Liebe LESERIN, lieber LESER, ICH LIEBE DICH, 

… weil Du gespürt hast, wie aus humorvollen Worten sinnstiftende Werte werden können.

… weil Du erlebt hast, dass unser Lachen und unsere Freude nicht nur gesund und verbindend sind, sondern auch Berge des Trübsinns versetzen können. 

… weil Du gesehen hast, wie man behutsam auch zwischen den Zeilen viele bewegende Gedanken, motivierende Ideen und Lust statt Frust verstecken kann und dass es auch Spaß macht, hier und jetzt ein neues Kapitel des Lebens aufzuschlagen.

LeserIn, ich liebe dich.

Zum einen, weil du mein Buch liest, und zum anderen, weil du dich dadurch auf meinen satirischen Blick auf die Welt einlässt.

Der Amalthea Verlag gibt mir nun zum dritten Mal Gelegenheit dazu, mich bei dir als »Mann der Episode« einzuschleichen. Dafür muss ich ihn gleichfalls auch lieben.

Leser, ich liebe dich.

Liebe? Ist das nicht ein bisschen hoch gegriffen, ein zu großes Wort? Hand aufs Herz: Lieber Leser, was wissen wir voneinander? Reden wir von Verschmelzung, höchstem Daseinsglück? Dort, wo ich herkomme, gibt man sich weniger überschwänglich. Um ein Maximum emotionaler Verbundenheit auszudrücken, versteigt man sich vielleicht mal zu einem »I hon di gern« – ist ja auch nicht wenig. Besser auf dem Boden bleiben. Zumal, da wir gerade bei viel oder wenig sind: In unserer Branche ist die Gewinnspanne klein! Was die Sache nicht unkomplizierter macht, es sind ja Gefühle im Spiel.

Ich würde es Respekt nennen. Ab und zu ein netter Gedanke, von der Art: »Kennst du das? Hast du Ähnliches erlebt?« Schön sind Erfahrungsschnittpunkte. Also, bei der Stange bleiben. Das wäre schon viel, mehr verlang’ ich nicht.

LeserIN, ich lie… – gleich lieben?

Wollen – ja!

Zum Leben brauchen – ja!

Nicht allen gefallen, doch um sie ringen – ja!

Aber sie lieben?

Durchs Schreiben lieben?

Könnt’ ich’s?

Üben?

… ich geh’ gleich weiter schreiben!

LESERIN, ICH LIEBE DICH, LESER, ICH LIEBE DICH,

als ich bemerkte, wie mein zunächst nur gesprochenes Wort beim Publikum ankam, wie meine Geschichten voll Interesse angenommen wurden, beschloss ich, Dich, liebe Leserin, lieber Leser, auch mit dem geschriebenen Wort zu »fangen«. Du hast es geschehen lassen, Du hast Dich mitreißen lassen und hast Deiner Fantasie freien Lauf gelassen, einzutauchen in andere Zeiten.

Du lässt Dich gerne auf etwas ein, Du willst dabei sein, wenn Neues entsteht. Wenn Du Dich mit mir auf einen Weg begeben, den Menschen hinter langweiligen Jahreszahlen kennenlernen willst, mit seinen unausgesprochenen Wünschen und Vorstellungen, junge Mädchen, die sich, kaum den Kinderschuhen entwachsen, der Staatsräson opferten und trotzdem manchmal ihre Bestimmung und ihr Glück fanden, manchmal aber auch nur den Tod, dann komm mit mir auf eine Zeitreise.

Ich möchte Dich dazu verführen, die Gegenwart besser zu verstehen, wenn Du merkst, dass die Vergangenheit »alles schon erlebt hat«. Lass Dich von der Liebe verführen.

Ich liebe Dich dafür, dass Du Dich mit mir auf dieses spannende Abenteuer einlässt.

Leser, ich liebe Dich.

Du treibst mich an, vom Feuer zu erzählen, das in uns brennt. Für Menschen in Not. Ihre Geschichte will ich erzählen. Dein Herz lässt sich berühren, Dein wacher Geist fragt sich, wieso das Feuer brennt. Dass es Dich gibt, hebt meinen Blick zum Himmel.

Leserin, ich liebe Dich!

(So allgemein wird das auch meine Frau akzeptieren …)

Darum habe ich gleich ein ganzes Buch über klügere, mutigere und, ja, auch ein bisschen verrücktere Frauen geschrieben: Weil diese Frauen Geschichte gemacht haben und alle Liebe verdienen.

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich liebe Dich, erstens, weil Du die Muße findest, meine gedruckten Elaborate zu konsumieren, und zweitens, weil Du mir wesensverwandt bist. Auch ich lese, lese und lese, ob das Gedruckte lesenswert ist oder nicht. Solange wir lesen – leben wir. Alles Gute, TOI TOI TOI !

LESER, ICH LIEBE DICH,

weil Du Dich für Beethovens Mikrokosmos begeistern lässt. Weil Du Dich mitnehmen lässt auf eine Reise durch 33 Variationen hin zu meinem Blick auf ihn und seinem Blick auf die Welt.

Leserin, ich liebe Dich, Leser, ich liebe Dich.

Ich finde es faszinierend, dass meine niedergeschriebenen Worte in Deinem Kopf zu Bildern werden, Deine Phantasie anregen und Du Dir mit meinem vorgegebenen Inhalt Deine ganz eigene Geschichte zurechtzimmerst. Lass‘ uns gemeinsam auf eine literarische Reise gehen!

Leserin und Leser, ich liebe Sie!

Sie geben mir die Möglichkeit, durch das Lesen (und Kaufen) meiner Bücher weiter schreiben zu dürfen: Dabei darf ich in immer neue Welten eintauchen, lernen aus der und über die Vielfalt des Lebens. Ich liebe es (nachdem das Manuskript abgegeben ist).