Jüdische Sexualität – was ist das Besondere an ihr? Enthaltsamkeit ist keine Option. Denn unter Einhaltung gewisser Regeln ist Sex im Judentum ausdrücklich erwünscht, ja ein himmlischer Akt – und der Mann (ehe)vertraglich verpflichtet, seiner Frau Vergnügen zu bereiten. »Love Me Kosher« beleuchtet die lebensbejahende, freudvolle Tradition des Judentums und bietet zahlreiche spannende Einblicke in die Glück bringende Welt der Liebe: ausgehend vom paradiesischen Zustand nach der Erschaffung der Welt ergründen die renommierten AutorInnen die Darstellung von Liebe und Sexualität in Tora und Talmud, den Einfluss Wiens als Zentrum der Sexualwissenschaft um 1900 sowie der deutschamerikanischen Sexualtherapeutin »Dr. Ruth« Westheimer bis hin zu aktuellen (Liebes-)Debatten zwischen liberalen und orthodoxen Juden.
Danielle Spera, Prof. Dr., studierte Publizistik und Politikwissenschaft, ist seit 2018 Herausgeberin der jüdischen Zeitschrift »NU« sowie seit 2022 Executive Director von Kultur.Medien.Judentum und Autorin zahlreicher Bücher und Beiträge. Die Journalistin und ehemalige ORF-Redakteurin, Korrespondentin und Moderatorin war von 2010 bis 2022 Direktorin des Jüdischen Museums ...
Daniela Pscheiden, MA MA MA, Studien der Frauen- und Geschlechtergeschichte, der Zeitgeschichte und Kunstgeschichte. Davor Projektassistentin in internationalen Unternehmen. Forschungsprojekt zur Jugendgerichtsbarkeit während der NS-Zeit im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). Seit 2017 Kuratorin am Jüdischen Museum ...