Mara, eine slowakische Pflegerin, tritt eine neue Stelle in Österreich an. Ihre Klientin Elvira war als Tänzerin und Choreografin auf dem Zenit ihrer Karriere, als sie die Diagnose der tödlichen Nervenkrankheit ALS erhielt. Nach drei Jahren ist ihr Körper vollständig gelähmt, der Geist aber wach. Trotz unterschiedlicher Herkunft entsteht zwischen den beiden Frauen und Elviras Vater, der ab und zu ins Haus kommt und bei der Pflege seiner Tochter hilft, eine unerwartete familiäre Harmonie.
Der Roman, eine Berg- und Talfahrt der Emotionen, zeigt, wie aus einem aussichtslosen Ende ein Neuanfang entstehen kann.
»Der Roman ist ein einfühlsames und spannendes Kammerspiel in Buchform. Es beschreibt eine wundersame Geschichte von zarter Zuneigung, tiefer Menschlichkeit und schlussendlich vor allem von Verwandlung.«
»Nun hat [Zdenka Becker] sich mit viel Empathie und einem lakonisch-trockenen Humor in die Figur einer slowakischen Pflegekraft versetzt, deren Geschichte sie in ihrem neuen Roman ›Tanzen im Kopf‹ erzählt.
›Tanzen im Kopf‹ ist ein zarter Roman, trotz seiner harten Grundthematik, und sei allen ans Herz gelegt, die damit zu tun haben (werden).«
»In diesem Buch zeigt Zdenka Becker, dass auch Leid, Mühe und Plage die Menschen dann nicht zerbrechen, wenn sie durch liebevolle Achtung gestützt sind. Es ist ihr mit diesem Roman eine wundersame Geschichte von zarter Zuneigung, tiefer Menschlichkeit und schlussendlich vor allem von Verwandlung gelungen.«
»Welch eine Frauengeschichte! Eine slowakische Pflegerin hilft einer gelähmten, unheilbar an der Nervenkrankheit ALS leidenden Tänzerin aus der Schwärze der Verzweiflung zu einer Art familiärer Nähe und Geborgenheit.«
»Dieses herzerwärmende Buch von Zdenka Becker, die als Dolmetscherin mit vielen Pflegerinnen zusammengearbeitet hat, ist nicht nur gut zu lesen, sondern vor allem ein Plädoyer für Menschlichkeit, gegenseitige Wertschätzung und Zuneigung.«
»Die 24-Stunden-Pflegerinnen aus dem früheren Ostblock. Unverzichtbare Erhalterinnen des Systems und zu oft nicht wirklich geachtet. Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin, Theaterautorin und Dramaturgin Zdenka Becker aus St. Pölten setzt diesen Frauen in ihrem neuesten, zutiefst berührenden Werk ein Denkmal.«
»Eine Geschichte, getragen von tiefer Menschlichkeit und zarter Zuneigung, die zeigt, dass Menschen auch unter Leid und großer Mühe nicht zerbrechen, wenn sie durch liebevolle Achtung gestützt sind.«
»Ein feinfühliges, respektvolles Buch mit großem Tiefgang - ein absolut gelungener, lesenswerter und gesellschaftskritischer Roman.«
»Ein eindrucksvolles Buch über starke Frauen, die sich mit ihrem Schicksal nicht einfach abfinden, sondern auch im Elend noch Schönes erkennen können.«
»Zdenka Becker gelingt es [...], mit ›Tanzen im Kopf‹ eine emphatische und hoffnungsgebende Geschichte zu erzählen.«
»Der Autorin gelingt in ihrem Roman, trotz des schwierigen, sperrigen Themas, durch ihre Empathie mit den Protagonistinnen und ihrem lakonisch-trockenen Humor eine Leichtigkeit, die ohne die Berg- und Talfahrt der Emotionen auszublenden, zu einem Tanz wird. Die Hoffnung bleibt, dass aus einem aussichtslosen Ende ein Neuanfang entstehen kann.«
Zdenka Becker, DI, geboren in Eger/Tschechien, aufgewachsen in der Slowakei, studierte Wirtschaft und Dolmetschen in Bratislava und Wien. Sie ist freie Autorin und schreibt Romane (u. a. »Samy«, 2018, »Ein fesches Dirndl«, 2019), Theaterstücke (u. a. »Odysseus kam nicht zurück«, »Wir leben«, 2016) sowie die Europakolumne in der Zeitschrift ...