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Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen

Vergessene Wörter aus der Habsburgermonarchie

 

Neben »Friedensfurien« und »dalmatinischen Küstenrehen« tummelte sich noch so einiges mehr in den Weiten der k. u. k. Monarchie: Die »Galizische Wirtschaft« beherrschte Lemberg im Osten, »Knödelfresser« dominierten das istrische Pola im Süden, während im heutigen Burgenland die »Bohnenzüchter« eifrig das Land bestellten, um die Reichshauptstadt Wien mit frischem Gemüse zu versorgen. Die Gesellschaft des Landes war vielgestaltig – wie auch ihr inoffizieller humoristischer Wortschatz.

Diesen sucht man vergebens in Wörterbüchern: Es sind originelle Neuschöpfungen, die die Bewohner der Donaumonarchie für ihre nächsten Nachbarn, Regionen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder gesellschaftliche und politische Phänomene kreierten. Viele dieser Wörter verschwanden nach 1918 aus dem Sprachgebrauch.

Tamara Scheer hat sie aus Tagebüchern, Briefen, Feuilletons und Büchern wieder ausgegraben und porträtiert unterhaltsam und informativ Sprache und Lebensalltag der späten Habsburgermonarchie.

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ISBN-13: 978-3-99050-145-0Erscheinungsdatum: 30.01.2019Sonstiges: 1. Auflage, mit zahlr. Abb., ca. 224 SeitenKategorien: Sprache, Geschichte, Sachbuch
Über den Autor

Tamara Scheer

Tamara Scheer, Dr., geboren in Wien, ist Historikerin. Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit führte sie in den letzten Jahren nach Dublin, Ljubljana, Florenz, Oslo und Budapest. Neben ihrer Lehrtätigkeit am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien und internationalen Vorträgen arbeitet sie derzeit an einem mehrjährigen Forschungsprojekt zur Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit in der habsburgischen Armee. Nach zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen ...

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