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KAISER, GÄRTNER, KAPITÄN

Die Habsburger und ihre Berufe

 

Beruf und Berufung im Herrscherhaus

Kaiser Franz Josef hat anlässlich der Eröffnung eines Sparbuches, seines trug die Nummer 1, ein Formular ausfüllen müssen, wie alle Sparer dieses Institutes. In die Rubrik »wohnhaft« hat er »Schönbrunn« eingetragen, als Beruf hat er »Kaiser« angegeben.
Doch er war nicht nur Kaiser, sondern auch Berufssoldat und er war auch Buchbinder. Seine Tochter Marie Valerie war Bühnenmalerin, sein Schwager Karl Theodor Augenarzt. Sein Großvater Kaiser Franz I. war Gärtner, bekanntlich, und hat diesen Beruf auch wirklich ausgeübt. Das hat zu mancher Anekdote geführt.
Auch Musiker, professionelle, gibt es in dieser unfassbaren Familie in großer Zahl.
Marie Luise, Tochter von Kaiser Franz II. und zweite Ehefrau von Napoleon Bonaparte, hat ihrem zweiten Ehemann, dem Grafen Neipperg, die Kunst des Aquarellierens beigebracht. Darüber hinaus, finden sich im Erzhaus Kapitäne, Bankdirektoren, Ballonpioniere, Botaniker, Geografen, Erfinder, unter den Ausgetretenen auch ein Lebensmittelhändler. Es ist bekannt, dass viele Mitglieder des Hauses Habsburg-Lothringen in ihrer Jugend ein Handwerk erlernen mussten oder durften, inklusive Gesellenprüfung. Das aber war auch in anderen Adels- und Herrscherhäusern so – Ludwig XVI. hat sich begeistert als Tischler betätigt. Dennoch, bei Habsburg war auch dieser Teil des Lebens anders.

ISBN-13: 978-3-85002-728-1Erscheinungsdatum: 30.11.2010Sonstiges: 1. Auflage, mit zahlr. Abb., 182 SeitenKategorien: Geschichte, Sachbuch
Über den Autor

Gerhard Tötschinger

Prof. Gerhard Tötschinger, 1946 in Wien geboren, arbeitete als Schauspieler, Intendant und Schriftsteller. Schauspiel- und Gesangsausbildung, Studium der Theaterwissenschaften. Von 1967 bis 1973 spielte er in Graz, Bern, Klagenfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt und am Wiener Volkstheater. Seitdem war er als Intendant verschiedener Theaterhäuser wie dem Theater im Burgenland und dem Stadttheater Klagenfurt sowie als Leiter der Salzburger Sommerspiele »Fest in Hellbrunn« (1982–95) und ...

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