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Stammgäste

Jüdinnen und Juden am Semmering

 

Koscher in den Bergen

Der Semmering – beliebte Sommerfrischeregion seit dem 19. Jahrhundert. Mit jüdischen Gästen verbindet ihn eine lange Geschichte, die vom Mittelalter, als Handelswege jüdischer Kaufleute durch das Gebiet führten, bis heute reicht. Nach dem Ausbau der Eisenbahn gibt es bald koschere Hotels, jüdische Mediziner:innen sowie eine eigene Sport- und Freizeitkultur am Semmering, der so zu einem Ziel des Gesundheitstourismus und zum Mittelpunkt des Gesellschaftslebens wird: Prominente wie Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Berta Zuckerkandl u. a. kommen zur Sommerfrische, bewohnen Villen und kleiden sich in örtliche Trachten als Zeichen ihrer Zugehörigkeit. Doch unbeschwerte Ferientage werden immer mehr durch Antisemitismus getrübt, der schließlich in die Vertreibung und Enteignung durch die Nationalsozialisten mündet.
Ein unverzichtbares Werk, das erstmals das jüdische Leben am Semmering beleuchtet.

 

JETZT VORBESTELLEN: Erscheint am 4. Juni 2024

ISBN-13: 978-3-99050-269-3Erscheinungsdatum: 04.06.2024Sonstiges: 1. Auflage, mit zahlr. Abb., ca. 240 SeitenKategorie: Geschichte
Über die Autorin

Danielle Spera

Danielle Spera, Dr., studierte Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Die ehemalige Journalistin und ORF-Moderatorin war 2010–2022 Direktorin des Jüdischen Museum Wien und ist seit 2018 Herausgeberin der jüdischen Zeitschrift »NU« sowie seit 2022 Executive Director von Kultur.Medien.Judentum. Autorin zahlreicher Bücher und ...

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