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Leopold Figl

Der Glaube an Österreich

»Zu Haus ist es am schönsten!«,

schreibt Leopold Figl am 8. Mai 1943 lapidar in sein Gästebuch. Wie hätte der KZ-Heimkehrer Worte für das Entsetzliche finden sollen, das ihm widerfahren war? Der Grundkonsens der Zweiten Republik, der Glaube an Österreich, wurde von Menschen wie ihm getragen, die Extremsituationen erlebt hatten.

Dieser Glaube an Österreich zieht sich als roter Faden durch die der Autorin erstmals in vollem Umfang zugänglichen Gästebücher der Familie Figl. Anhand von Aufzeichnungen von Leopold Figl selbst sowie von Einträgen prominenter Politiker wie Julius Raab, Adolf Schärf oder Karl Renner wird der Weg zum Staatsvertrag aus einer ungewöhnlichen Perspektive nachgezeichnet. Die prägendsten Momente im Leben von Leopold Figl – die oft auch Schicksalstage für Österreich waren – werden aus seiner Sicht und auf sehr persönliche Weise geschildert.

Auf der Basis bislang unveröffentlichter Gästebucheinträge, unbekannter Briefe aus KZ und Gestapo-Haft, Erinnerungen von Familienmitgliedern und Mitarbeitern zeichnet Birgit Mosser-Schuöcker ein sehr persönliches Bild des beliebtesten Politikers der Zweiten Republik.

ISBN-13: 978-3-85002-917-9Erscheinungsdatum: 30.03.2015Sonstiges: 2. Auflage, mit zahlr. Abb., 256 SeitenKategorien: Biografie, Geschichte, Sachbuch
Über den Autor

Birgit Mosser-Schuöcker

Birgit Mosser-Schuöcker ist Juristin. In ihrer journalistischen Arbeit ist sie auf Drehbuch und Regie von zeitgeschichtlichen TV-Dokumentationen spezialisiert. Sie hat mehrere Sachbücher zur österreichischen Geschichte veröffentlicht. Zuletzt bei Amalthea erschienen: »Die letzten Zeugen. Vom Kaiserreich zum ›Anschluss‹« (mit Gerhard Jelinek, 2014) und »Leopold Figl. Der Glaube an Österreich« (2015). »Der Sturz des Doppeladlers« ist ihr erster Roman. Birgit Mosser lebt mit ihrem Mann und ...

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