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Das Buchcover von Michael Lichtwarck-Aschoff "Vermessen" zeigt einen Umriss eines goldenen Mannes, der ein Spirometer bedient. Innerhalb der Silhouette des Mannes ist der Untertitel "Merkwürdige Begebenheiten aus dem Leben von Doktor John Hutchinson" zu sehen. Über dem Mann ist der Titel "Vermessen" und der Name des Autors "Michael Lichtwarck-Aschoff" in gold-schimmernder Schrift platziert. Der Hintergrund ist dunkelblau.
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Vermessen

Merkwürdige Begebenheiten aus dem Leben von Doktor John Hutchinson. Roman

 

Zeig mir, wie du atmest, und ich sage dir, wer du bist

„Seinen Namen hat damals jeder gekannt. Gepilgert sind sie zu ihm wie zu einem Heiligen. Weil er konnte ihnen sagen, wie viel Luft in ihre Lunge hineinpasst. Alles haben sie ihm dafür nachgeworfen: Geld, Frauen, Ruhm. Es hätte doch nie aufhören müssen.“

1846 erfindet der viktorianische Versicherungsmediziner John Hutchinson sein Spirometer, mit dem das Volumen der Lunge gemessen werden kann. Die Lebenstüchtigkeit eines Menschen hänge davon ab – glaubt er – und nennt seinen Messwert deshalb Vitalkapazität. Damit beflügelt er die junge Wissenschaft der Statistik, die sich fortschrittsgläubige Unternehmer, Eugeniker und kriegshungrige Politiker für ihre Ziele  zunutze machen. Aber plötzlich flieht der hochgelobte Wissenschaftler auf der Höhe seines Ruhms aus England in die Südsee – bevor die politischen Hintergründe seines Verschwindens ans Licht kommen.

Ein Roman voller Ironie über Ehrgeiz, gesellschaftliche Machtkämpfe und die Schwierigkeiten wissenschaftlichen Fortschritts.

ISBN-13: 978-3-99050-305-8Erscheinungsdatum: 26.08.2026Sonstiges: 1. Auflage, 224 SeitenKategorien: Geschichte, Literatur
Über den Autor

Michael Lichtwarck-Aschoff

Michael Lichtwarck-Aschoff war Intensivmediziner mit Schwerpunkt Beatmungsforschung. In seiner medizinischen Karriere stieß er auf Fragen, die er nie beantworten konnte. Erzählend geht er jetzt einigen davon nach. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei weniger, wie es in der Geschichte der Wissenschaft wirklich war, sondern wie es gut auch anders hätte sein ...

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