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Arik Brauer

Arik Brauer, geboren 1929 in Wien, versteht sich nicht allein als Maler, sondern auch als Architekt, Grafiker, Bühnenautor, Dichter, Liedermacher und Chansonsänger. Brauer ist der Sohn eines jüdischen Schuhmachers, der im KZ ermordet wurde; er selbst überlebt von den Nachbarn versorgt in einem Versteck. Nach dem Krieg schloss sich der junge Brauer der KPÖ an, wandte sich aber bald enttäuscht von der kommunistischen Bewegung ab. Er studiert bis 1951 an der Akademie der bildenden Künste Wien; Brauer ist Mitbegründer der weltberühmten »Wiener Schule des phantastischen Realismus«. Seine Gesangskarriere erreicht in den 1970er-Jahren ihren Höhepunkt. Berühmt sind seine Dialekt-Lieder »Sie hab’n a Haus baut« und »Sein Köpferl im Sand«1979 findet die erste große Retrospektive seines Werkes statt, 1982 folgen mehrere Wanderausstellungen durch die USA. 1985–1997 ist er Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Er ist Träger des  Österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst und des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien. Arik Brauer lebt mit seiner Frau in Wien.

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